Referent: Prof. Dr. Peter-Diedrich Hansen (TU Berlin)
Freitag, 11.1.2013, 19.00 hct im Studentenhaus Lynarstrasse

Lebenswerte Städte erfordern eine bedarfsgerechte und nachhaltige Infrastruktur. Ständiges Wachstum führt dazu, dass vor allem Ballungsräume und Megacities ihre Infrastruktureinrichtungen optimieren müssen. Unter Megastädte versteht man Städte von mehr als 8 Mill Einwohner (n. UN).

„Fortschreitende Urbanisierung lässt sich durch grüne Mobilitätkonzepte, energieeffiziente Gebäude und intelligente Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit lenken“, so die Fa. Siemens (Infrastructure & Cities – u.a. der Green City Index).

Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt in Städten, Tendenz steigend. In Deutschland wohnen bereits drei Viertel der Bevölkerung in urbanen Ballungsräumen. Rund zwei Drittel der weltweit verbrauchten Energie, 60 Prozent des Wasserverbrauchs und 70 Prozent der Treibhausgase entfallen auf Städte. Die nachhaltige Stadtentwicklung, der Stadtumbau z.B. von Megacities mit intelligenten Infrastrukturprojekten oder energieeffizienten Gebäuden, kann entscheidend zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen, dabei müssen die klassischen Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und soziokulturelle Aspekte) berücksichtigt werden, um letztlich höhere Lebensqualitäten zu erreichen. Für die Bewertung der Auswirkungen entsprechender Maßnahmen sind Indikatoren (Wirkungsindikatoren) erforderlich.