Dr. Hans-Georg Wieck studierte Geschichte, Philosophie und  öffentliches Recht an der Universität Hamburg und promovierte anschließend zum Thema  „Die Entstehung der Christlich-Demokratischen Union und die Wiedergründung der Zentrumspartei 1945-1947““.

1954-1993 war er Mitglied des Deutschen Auswärtigen Dienstes. In dieser Zeit bekleidete er zahlreiche Ämter im In- und Ausland. 1970-1974 war er als Leiter des Planungsstabes im Bundesministerium der Verteidigung tätig. Später war er deutscher Botschafter im Iran, in der Sowjetunion, in Indien sowie Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO. Von 1985-1990 war er Präsident des Bundesnachrichtendienstes.

Nach dem aktiven Dienst folgten Tätigkeiten als Berater der Bundesregierung beim georgischen Präsidenten Schewardnadse und als Leiter der OSZE Berater- und Beobachtergruppe im weißrussischen Minsk.

Dr. Wieck hat Gastprofessuren und Lehraufträge in Eichstätt, München, Berlin und Lublin/Polen wahrgenommen und in zahlreichen Aufsätzen und Beiträgen internationale Themen behandelt.