Landsmannschaft Preußen Berlin

Berichtsammlung zum Stiftungsfest

Eine Sammlung von BErichten zum 145. Stiftungsfest der Landsmannschft Preußen.

Bericht zum Begrüßungsabend anlässlich unseres 145. Stiftungsfestes

Mit dem Begrüßungsabend am Abend des 27. Oktober begann unser 145. Stiftungsfest in diesem Jahr bereits an einem Donnerstag, statt wie gewohnt an einem Freitag. Dieser wurde in diesem Jahr für den Stiftungsfestball reserviert. Wir freuen uns daher besonders, dass trotz des Termins unter der Woche so viele Bundesbrüder zu diesem Anlass angereist sind.

Der Abend begann wie gewohnt mit dem Gedenken an unsere verstorbenen Bundesbrüder. In diesem Jahr gedachten wir besonders AH Ameis, der im Frühjahr dieses Jahres im Alter von 84 Jahren verstarb. Es chargierten zum Gedenken teils diejenigen Bundesbrüder, die auch zu AH Ameis’ Trauerfeier früher in diesem Jahr chargierten.

Der weitere Verlauf des Abends verlief geprägt von generationsübergreifenden Gesprächen bei gutem Essen und dem ein oder anderen Bier.

iaB Blöcher Z!

 

 Tanzen und Spiesen: das Diner Densant war ein großer Erfolg

Feinkost beim Diner Densant

Bericht zum Diner Dansant des 145. Stiftungsfestes der L! Preußen Berlin

Mit dem 145. Stiftungsfest unserer lieben Landsmannschaft Preußen stand in diesem Jahr ein halbrundes Stiftungsfest an, sodass – den Traditionen folgend – der Begrüßungsabend bereits donnerstags stattfand und am Freitag eine Tanzveranstaltung eingeschoben wurde.

Diese fand in diesem Jahr in Form eines Diner Dansant statt und zeichnete sich durch eine Kombination von Essen und Tanz aus. Im Sheraton Grand Hotel Berlin Esplanande empfing uns unser Altherrenvorsitzender AH Wilk zunächst mit einem Sektempfang im Foyer. Anschließend eröffnete AH Hoefer, der uns gekonnt durch den Abend führen sollte, den Abend und durfte dazu insgesamt etwa 75 Bundesbrüder und Gäste begrüßen.

Die Hotelküche begeisterte mit einem bezaubernden und äußert schmackhaften Vier-Gänge-Menü, bei dem zwischen den Gängen die Möglichkeit bestand, das Tanzbein zu schwingen. Das Programm zwischen den Gängen wurde zudem aufgelockert durch zwei Beiträge des Komikers Jochen Falck, der mit Witz und einfachem Humor das Publikum zum Lachen brachte.

In der Pause ist Zeit für gemeinames Lachen

Im Andenken an die Verstorbenen

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Damenrede unseres jüngsten Fuxen Gehricke. Obwohl dieser im Vorhinein – verständlicherweise – recht aufgeregt und nervös war, fand er jedoch gute Worte für die anwesenden Damen und wurde von selbigen mit einem wohlwollenden und freundlichen Lächeln zurück im Publikum empfangen.

Nach dem Essen und diversen Zwischentänzen forderte AH Hoefer die Bundesbrüder zu den Semester- und Mensurtänzen. Dort zeigte sich mal wieder, dass hohes Alter keineswegs ein Hinderungsgrund ist für Spaß und Freude im Leben und es war sehr beeindruckend zu sehen, mit welchem Können und welcher Leichtigkeit manche Bundesbrüder im höheren Alter ihre Damen über das Parkett führten und die Aktivitas damit locker in den Schatten stellten.

Bis weit nach Mitternacht tanzten und feierten die Bundesbrüder und Gäste und genossen den angenehmen und lustigen Abend, der später noch auf dem Haus bis in die Morgenstunden fortgeführt wurde.

Ein besonderer Dank geht an AH Hoefer für die gekonnte und stilvolle Leitung des Abends sowie an unseren AHV Gerhard Wilk für die gute Organisation im Vorfeld.

Mit treuen Preußengrüßen

iaB Lenz Z!

 

Bericht zum 145. Stiftungsfestkommers WS 2016/17

Fröhliches Beisammensein während des Stiftungsfestes

Nachdem im Vorfeld bereits unser Landesvater einen höchst würdevollen Abschluss gefunden hatte und wir uns beim Kassler des Faxen reichlich gelabt hatten, war es nun an der Zeit den Höhepunkt unseres 145. Stiftungsfestes in Angriff zu nehmen. Den feierlichen Festkommers. Pünktlich um 20 Uhr erschallte ein ehrerbietendes „Silentium“ durch den Raum und kündigte den Einmarsch der Herren Chargierten an. Nachdem die Corona schwieg und unser Bierorgelspieler des heutigen Abend, Herr Ehrenburg, einen beschwingten Einmarsch zum Besten gab, traten die drei Herren Chargierten auf ihre Plätze im Präsidium.

Und auch für den letzten, der während der feierlichen Einführungsworte des Erstchargieren weder die Gespräche noch die Gläser ruhen lassen konnte, war spätestens beim erschallen unserer Nationalhymne gewiss, dass die höchste Feierstunde dieses Wochenendes nun seinen Anfang gefunden hatte.

Voller Freude über die hohe Anzahl an Bundesbrüdern, die teilweise aus weit entfernten Orten, den Weg zur Landsmannschaft Preußen gefunden haben, führte der Hohe X den Stiftungsfestkommers fort.

Im Verlauf des folgenden Cantus wurden die Gäste begrüßt, zu welchen wir auch unseren Ehrengast Herrn Waffenbruder Eberhardt Diepgen zählen durften, der zu diesem Anlass die Festrede über die Wiedervereinigung Deutschland halten sollte.Somit den zweimaligen Bürgermeister Berlins auf unserem Haus für solch eine Festrede gewinnen zu können war der Höhepunkt dieses halbrunden Stiftungsfestes.

Nach weiteren Liedern aus dem Kommersbuch und zahlreichen Gesprächen der Bundesbrüder und der Gästen ertönte erneut der Ruf des Erstchargierten stillzuschweigen und Waffenbruder Diepgen nahm sein Platz am Rednerpult ein. Er sprach über die Wiedervereinigung Deutschland, seinen Persönlichen Erfahrungen und die Leitkultur Deutschland. Dabei stellte er dem Publikum indirekt kritische Fragen und hielt die Rede dabei kurz und knackig, sodass nach einer guten halben Stunde, die Corona wieder in Klang von Liedern und Bechern ergehen konnte. So verfloss der Abend würdevoll und harmonisch mit weiteren Liedern, spannenden Gesprächen und natürlich dem traditionellen Präsidiumswechsel durch unseren lieben AHV Wilk, der als ältester Altherrenvorsitzender in der Geschichte der Landsmannschaft Preußen, den Kommers bis zum Ende leiteten sollte.

Ein neuer Bundesbrüder nimmt unser Band auf

Während diesen Teil des Abends war es dem Fuxmajor, aB Zdero, so wie allen anwesenden Bundesbrüdern eine weitere ganz besondere Freude einen neuen Fuxen in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. Herr Selezinka, 22 Jahre aus der Ukraine ist seit diesem Abend das neue Gesicht in unserem Kreise.

Nach gut drei Stunden war dann die Zeit gekommen den feierlichen Festkommers zu beenden und die Corona von der daraus resultierenden gelockerten Kneipdisziplin profitieren zu lassen. Es bleibt zu sagen, dass es ein durchweg gelungener Abend war, der wohl allen Bundesbrüdern als gute Erinnerung an unser 145. Stiftungsfest unserer Landsmannschaft Preußen im Gedächtnis bleiben wird.

 aB Watzke Z! (FM)

 

Bericht Familienfrühschoppen

Liebe Bundesbrüder,

der Schoppen ist ein Hohlmaß mit ungefähr 476,073 Kubikmillimeter oder kurz ein hundertzwanzigstel eines Kubikkönigsfußes, wie ich kürzlich bei einem Aufenthalt in Österreich erfahren habe (aber dazu mehr in der vorherigen P.Z.). Wie Ihr merkt, ein sehr altes Maß aus den Zeiten der Monarchie. Zumindest ist das Maß in Kontinentaleuropa nach der Einführung des metrischen Systems nicht mehr so geläufig. Es sei den man hängt das dem Studenten verhasste und gleichzeitig geliebte Adjektiv/Adverb "früh" davor. Dann macht das voran gestellte auch, im Kontext des Stiftungsfestes, viel mehr Sinn denn dies ist keine Abhandlung über Holmaßeinheiten. Außerdem besitzt unser Fax, Herr Köhler derlei Gefäße gar nicht. Viel mehr holte er an dem Morgen (für alle die es noch nicht bemerkten oder keinen studentischen Schlafrhythmus haben: Das Frühschoppen findet in der Frühe also morgens statt) alle möglichen Gefäße für allerlei Speis und  aus dem Schrank so das für jeden etwas dabei war.

Nachdem dann die niederen Bedürfnisse gestillt waren, sehnten sich die Bundesbrüder und Gäste nach Kunst und Kultur. Natürlich war auch dies, wie das Essen, auf den Punkt vorbeireitet und keine leicht bekömmliche Kost. Jeder durfte mit machen und die Füxe, mit Unterstützung der Chargierten, trugen das gesammelte Werk vor. Zu diesem Zweck sollte jeder Anwesende einen beliebigen Satz auf einen Zettel schreiben, welcher im Anschluss eingesammelt wurde. Diese Sätze wurden nun vom Fuxmajor und seinen Füxen nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und vorgetragen, sodass genau in diesem Moment vor den Augen der Corona ein neues, fantastisches Gesamtkunstwerk entstand. Diese Einlage war auch die Klimax der morgendlichen Veranstaltung. Sie klang noch mit Kritiken und Rezensionen aus und endete mit dem Leisen Abtrunk. Das war es aber von mir. Denn wie das Stiftungsfest ausging erfahrt ihr von meinem lieben Bundesbruder und Confux Kühnemund auf der nächsten Seite.

Mit lieben Grüßen

aB Ring Z!

 Festrede des ehemaligen regierenden Bürgermeisters von Berlin, Eberhard Diepgen

 Volle Corona beim Festkommers