Landsmannschaft Preußen Berlin

Treubunfstreffen in Köln

Mit dem Ende der akademischen Weihnachtsferien beginnt der letzte Abschnitt des Wintersemesters. Traditionell findet als erste größere Veranstaltung des neuen Jahres das Treubundstreffen statt. Für mich war dies das achte Treubundstreffen. Ich kann somit sagen, dass ich inzwischen jede Treubundslanndsmannschaft einmal besucht habe.

In diesem Jahr lud unsere liebe und befreundete Treubundslandsmannschaft Macaria den Treubund zu sich nach Köln ein. Von uns Preußen machte sich eine kleine, aber feine Gruppe (In-)Aktiver auf den Weg. Mit Fux Kühnemund, aB Fürnhammer, iaB Watzke und meiner Wenigkeit waren wir insgesamt vier Preußen, die sich am Freitagnachmittag auf dem Weg nach Köln machten.

Die Fahrt verlief zunächst ohne besondere Vorkommnisse. Ab Dortmund verschlechterte sich jedoch das Wetter zusehends, sodass wir bei starkem Schneefall nur noch langsam vorankamen. Zudem legten wir in einem kleinen Städtchen mit dem schönen Namen Gütersloh einen kleinen Zwischenstopp ein, um den zweiten Teil unseres Gastgeschenks zu kaufen. Neben zwei Flaschen einer bekannten Berliner Spirituose wollten wir nämlich noch eine Kiste Bier verschenken. Auf meinem Vorschlag hin entschieden wir uns jedoch gegen ein Berliner Bier und besorgten stattdessen eine Kiste schmackhaftes Altbier, damit unsere Kölner Treubundsbrüder auch einmal in den Genuss eines richtigen Bieres kommen konnten.

Um kurz nach 22 Uhr erreichten wir schließlich etwas erschöpft das Macarenhaus in der Pferdmengesstraße. Schlagartig war die Müdigkeit verflogen, als wir die vielen uns bekannten Gesichter erblickten. Der weitere Abend verlief feucht fröhlich und bis in die frühen Morgenstunden „genossen“ wir das eine oder andere Gläschen Kölsch (Gaffel). Zum Glück war der Weg ins Bett nicht weit, denn wir übernachteten auf dem Haus der Macaren.

 

Foto von der Treubundskneipe in Köln

Der Samstag begann mit einem kleinen Frühstück. Im Anschluss begaben wir uns zur Hohen Domkirche Sankt Petrus, gemeinhin auch Kölner Dom genannt. Dort hatte unser lieber Treubundsbruder Maiworm, dem an dieser Stelle für die hervorragende Organisation des Wochenendes gedankt sei, eine Führung über die Dächer des Kölner Doms bestellt. Die Führung bot einige Spektakuläre Ausblicke auf Köln und Einblicke in den Dom. Auch die wechselvolle Geschichte des Gebäudes wurde an zahlreichen Beispielen anschaulich erläutert. Nach der Dombesichtigung erfolgte ein Mittagessen im Brauhaus Gaffel am Hauptbahnhof, in unmittelbarer Nähe zur Domplatte. Von hier aus begaben wir uns wieder auf das Macarenhaus. Der nächste Programmpunkt neben dem Treubundsconvent war die Kneipe. Auch wenn sich die Macaren alle Mühe gaben eine gelungene Kneipe zu ermöglichen, war dies nicht möglich. Zum einen war der Kneipsaal der Macaren nicht in der Lage allen Gästen Platz zu bieten, sodass der Fuxenstall im Foyer Platz nehmen musste und kaum etwas von mitbekam, was sich im Kneipsaal tat. Zum anderen waren zahlreiche Treubundsbrüder nicht mehr in der Lage auch nur ein Mindestmaß an Kneipdisziplin zu bewahren. Unser lieber Bundesbruder aB Fürnhammer war deswegen wahrlich nicht zu beneiden, als er als Vertreter des Vorpräsidieren Bundes die Leitung der Kneipe übernehmen durfte. Da aber die Veranstaltung mehr und mehr in Anarchie ausartete, beendete er diese unwürdige Veranstaltung zum Glück relativ schnell.

Nach dieser negativen Episode möchte ich aber betonen, dass das Wochenende insgesamt schön war und uns meistens auch viel Freude bereitet hat, sodass wir am Sonntag auch mit vielen schönen Erinnerungen nach Berlin zurückfuhren. Abschließend möchte ich noch meinem lieben Leibfuxen Kühnemund dafür danken, dass er sich sowohl für die Hinfahrt als auch für die Rückfahrt als Fahrer zur Verfügung stellte.

Mit treuen Preußengrüßen
iaB Höning Z!Z!